Der sehr interaktive Job Talk mit „Procter and Gamble“ bot Studierenden verschiedenster Fachrichtungen die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Multikonzerns zu blicken und Fragen über Recruiting, Firmenstrategie bis hin zur Work-Life-Balance zu stellen.
Der Finanzmanager und die Verkaufsdirektorin von P&G Österreich präsentierten das Unternehmen von einer etwas anderen Seite. Immer wieder betonten sie den Fokus auf den Menschen, der bei P&G ganz groß geschrieben wird – seien es die KundInnen oder die MitarbeiterInnen, die PVP’s – purpose, values, principles und der Fokus auf consumers, brands, people wurden immer wieder hervorgehoben. Dabei sei der US-Konzern sehr auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bedacht. Nicht zuletzt zeige sich letzteres an der Möglichkeit, im Rahmen von karitativen Projekten im Ausland mitzuarbeiten.
Bei der Frage, warum eine Karriere bei P&G anzufangen sei, schwärmt der Finanzmanager von der Chance, tolle Ideen einzubringen und das Geschäft voranzutreiben „ohne von Richtlinien erdrückt zu werden“. Seit 174 Jahren ist das Unternehmen nun schon am Markt. Der Finanzmanager von P&G Österreich hebt an dieser Stelle die interne Erneuerung hervor – „die Wahrscheinlichkeit, dass jemand intern eingestellt wird/ aufsteigt ist grösser als externes Recruiting“.
Für jene, die an Praktika bei P&G interessiert sind, waren ebenfalls nützliche Informationen zu erfahren. PraktikantInnen müssten bei P&G genau jene Aufgaben erfüllen, die auch ManagerInnen erledigen.
Hervorgehoben wurde auch P&G als Sprungbrett für die weitere Karriere – untermauert durch Red Bull-Chef Didi Mateschitz, der vor seiner Selbständigkeit Marketingmanager bei P&G war. „Was Leute lernen, zahlt sich auch später aus, nicht nur bei P&G“, so der Finanzmanager stolz.
Nach einer kurzen Einführung in das Kerngeschäft von P&G, gab Frau Suschenko, Verkaufsdirektorin bei P&G Österreich einen Überblick über Fast Moving Consumer Goods. Neueste Trends im Bereich der Konsumgüter wie beispielsweise sich verändernde Konsumentenverhalten, Social Networking und der Fokus auf Regionalität machten das Geschäft bei P&G umso interessanter. Dass Procter and Gamble der größte Beauty-Player am globalen Markt ist, führt die Verkaufsdirektorin nicht zuletzt auf den Fokus auf den „Wunsch des Konsumenten“ zurück. „Was stört Kunden? Wie können Barrieren überwunden werden?“ seien zentrale Fragen in diesem Zusammenhang. Innovationen finden bei P&G auf Produktebene statt. Weiters würde Effizienz bei Procter sehr groß geschrieben, „Entscheidungen werden nicht in Geschäften, sondern in der Zentrale getroffen“. Die Marken sprechen für uns, nicht die Firma“, weshalb Procter & Gamble nie hervorgehoben wird, sondern immer die jeweilige Produktmarke.
Auf die Frage, was man mitbringen muss, um bei P&G Fuß fassen zu können, erwiderte der Finanzmanager „Man muss Ideen haben, andere davon begeistern können und strategisch denken, mit anpacken können – insgesamt, ein netter Mensch sein“.
Ganz diesem Motto folgend stellte Andreas Woditschka am Ende des Vortrags sein selbst gebrautes Getränk „Xine“ vor und sorgte für einen angenehmen Ausklang einer wahrlich interessanten Unternehmenspräsentation.