Der UNIMC freute sich sehr, bpv Hügel OEG, eine der führenden Rechtsanwaltskanzleien Österreichs, im Rahmen eines Job Talks begrüßen zu dürfen.
bpv Hügel besitzt ein eigenes Büro in Brüssel und hat zusätzlich mit drei weiteren Rechtsanwaltskanzleien eine Allianz in der CEE-Region gegründet. Die Allianz tritt unter dem Namen „bpv legal” auf. Mitglieder dieser Allianz sind neben bpv Hügel, bpv Jádi Németh, Budapest, bpv Braun Haškovcová, Prag und bpv Grigorescu, Bukarest.
Die Kanzlei wurde an diesem Abend durch RA Mag. Leiter, RA Dr. Neumayr, RAA Doz. Stöger und Mag. Katharina Müller vertreten. Diese bunte Mischung vom Studenten bis hin zum Kanzleipartner, gestaltete den Job Talk noch interessanter und bot den Gästen die Möglichkeit, einen breiten Einblick in den Beschäftigungsbereich und die Arbeitsweise von bpv Hügel zu erhalten.
RA Mag. Leiter, Partner der Kanzlei, erklärte, dass viele Wege zu bpv führen können. Ein Rezept für den Karriereerfolg gibt es dabei aber nicht. Die Kanzlei verfügt daher über Mitarbeiter, die direkt nach dem Studium in die Praxis eingetreten sind, aber auch über Juristen, die zunächst die Universitätslaufbahn gewählt, oder ein Postgraduate-Programm im Ausland absolviert haben. Wichtig, so Leiter, sei eine gewisse Kontinuität und Zielstrebigkeit. Schlussendlich komme es bei bpv nicht nur auf den Lebenslauf zukünftiger Mitarbeiter an, sondern auf die Möglichkeit, sich in die Kanzlei als Person einzubringen. Ein harmonisches Arbeitsklima sei bpv sehr wichtig. Absolventen des Masterstudiums Wirtschafrecht an der WU haben bei bpv übrigens die gleichen Chancen, wie Absolventen des Juridicums.
RA Dr. Neumayr betonte die Wichtigkeit von Englisch als Zweitsprache neben Deutsch; weitere Sprachen seien zwar ein sehr gutes add-on, aber nicht unbedingt Einstellungsvoraussetzung. RAA Doz. Stöger, der „akademische“ Neuzugang bei bpv, verwies auf die spannende Tätigkeit in Rechtsgebieten, die prima facie nicht als wichtig eingestuft werden. Auch hier sei die Kanzlei sehr gut aufgestellt.
Für Studenten hat bpv ein sehr attraktives Modell geplant: Im Zuge eines Praktikums könnte es in Zukunft möglich sein, für einige Woche in ein Auslandsbüro von bpv legal zu gehen. Hier würden sich vor allem Brüssel und Prag anbieten. Studenten werden momentan sehr stark in das Kanzleileben eingebunden, wobei sie dabei auch Vollzeitbeschäftigungen übernehmen und ähnlich wie Konzipienten eingebunden werden.
Noch ein LV-Tipp: Prof. Hanns Hügel, Partner bei bpv Hügel hält immer wieder Lehrveranstaltungen am Juridicum ab. Nähere Informationen dazu gibt es im LVZ.