Die Teilnehmer des Insights mit Dorda Brugger Jordis hatten die Gelegenheit gemeinsam mit Fachexperten der Kanzlei zwei spannende, reale Fälle des E-Commerce zu bearbeiten. In Kleingruppen wurde das Problem des Fremdmarkenmissbrauchs im Key Word Advertising und der freien Meinungsäußerung auf einer Internetplattform sowie die damit verbundene Haftung des Hosting Providers analysiert. Beide Fälle waren fordernd, da auf diesem Rechtsgebiet neue Urteile und Verordnungen von EuGH und OGH die Sachlage in teilweise völlig neuem Licht erscheinen ließen. Dies zeigte auch in welch interessantem Umfeld Juristen, die sich mit E-Commerce befassen, arbeiten. Die Dynamik der modernen Telekommunikation verlangt Fachleuten eine hohe Technik-Affinität, breites Hintergrundwissen, hohen Rechercheaufwand und ständige Weiterbildung ab, um am Puls der Zeit zu bleiben. Der Anwalt fungiert hierbei schlussendlich als Berater für seinen Kunden, der in einem Gebiet gänzlich ohne Präzedenzfälle mit Hilfe einer Risikoabschätzung die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Prozesses einschätzen können muss. Dies stellt sich oft als echte Herausforderung dar, da oftmals unerwartete richterliche Entscheidungen, Fällen eine besondere Brisanz verleihen können.
Die Vertreter von Dorda Brugger Jordis gaben einen wertvollen Einblick in die hochinteressanten Tätigkeiten des E-Commerce Bereichs. Der UNIMC bedankt sich herzlich beim Team von Dorda-Brugger-Jordis sowie den TeilnehmerInnen des Insights!