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06.März 2008 - 19:00

IBM – “Innovationen schaffen, umsetzen und hinaustragen”


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Der UNIMC Wien freute sich sehr DI Leo Steiner, Country Manager IBM Österreich, begrüßen zu dürfen. Er gewährte interessierten Studierenden spannende Einblicke in das topaktuelle Thema „Innovationen“. Dabei ging es vor allem darum, wie Unternehmen Innovationen schaffen und diese auch umsetzten können.

IBM beschäftigt in Österreich rund 2000 Mitarbeiter und verfolgt ehrgeizige Wachstumsziele. Der Dienstleistungssektor macht dabei einen ganz wesentlichen Teil aus . Gerade für Unternehmen in der IT Branche ist die Frage nach Innovationen zentral – so auch für IBM. Es gilt ständig state-of-the-art zu sein, um mit seinen Konkurrenten mithalten zu können. Wie aber schafft man es, zukünftige Trends zu antizipieren? Und wie gewinnt man die richtigen „Köpfe“ mit neuartigen Ideen für sich?

Für Leo Steiner ist das Konzept der klassischen R&D Abteilung veraltet. Diese ist wichtig und unabdingbar für die Grundlagenforschung und für die Erprobung und Verbesserung der Basistechnologie. Wenn es aber um völlig neuartige, bahnbrechende Ideen geht, stößt die klassische R&D Abteilung an ihre Grenzen. Wie kommt man also dann zu neuartigen Ideen?

High Potentials mit neuen Ideen kann man, nach Leo Steiner, in jeder Abteilung finden. Es kommt nicht darauf an, ob man Wissenschaftler oder Praktikant in der Verkaufsabteilung ist. Es gilt sie nur zu finden. IBM hat dies beispielsweise durch eine großangelegte Befragung von Kunden, Partnern und Mitarbeitern versucht, bei der rund 400.000 Personen befragt worden sind. Diese wurden weiters eingeladen, neue Ideen einzubringen. Herausgekommen sind dabei rund 10 Schlüsselbereiche, auf die ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte. Darunter fällt ua. der Bereich Gesundheit, Klima & Energie oder auch zukünftige Lebensformen. Die virtuelle Zusammenarbeit stellt einen der Haupttrends dar, gerade wenn es um den Wettbewerb der Zukunft geht. Weiters ist die Verquickung von verschiedenen Lebensbereichen ein zentraler Punkt für Innovationen – man denke nur an eine Uhr, die den Blutdruck misst und Warnungen aussprechen kann oder an Handys, die in einer fremden Stadt den gewöhnlichen Reiseführer ersetzten können. Hier gibt es für Leo Steiner noch ein gewaltiges Wachstumspotential .

Weiters kann auch ein Trend Richtung Simulation beobachtet werden, die die klassische physische Erprobung ablöst. Außerdem gewinnt die Nanotechnolgie immer mehr an Bedeutung.

All diese Erneuerungen stellen natürlich auch eine große Herausforderung für die Gesellschaft und den Gesetzgeber dar, vor allem wenn es um das Thema Datenschutz geht. Doch dies sei ein durchaus lösbares Problem.

Für DI Leo Steiner ist bei IBM Innovationsfreude aufgrund der offenen Struktur, der Internationalität und der Vielschichtigkeit gegeben. Das Unternehmen ist daher für innovationsfreudige High Potentials als Arbeitgeber sehr interessant.