p&g
06.November 2007 - 19:00

Procter & Gamble – “How to get the Best and keep them”


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Der UNIMC Wien freute sich sehr den „besten Arbeitgeber 2007“ im Rahmen seiner Jobtalk Reihe im Management Club begrüßen zu dürfen. Die beiden Firmenvertreter, Dr. Gerald Kühr (Geschäftsführer P&G Österreich) und Marcela Fend (Key Account Managerin bei P&G), gingen vor allem auf die verschiedenen values des weltweit agierenden Konzerns ein. Dabei legten sie ihren Fokus verstärkt auf den Human Ressources Bereich, in dem ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg liegt.

Gleich zu Beginn betonte Gerald Kühr, dass sie das „beste und nicht das größte Unternehmen“ sein wollen. Klar müssen die Unternehmenszahlen stimmen, aber wenn die „personnel needs“ nicht mit den „business needs“ übereinstimmen würden, könne auch kein Erfolg erzielt werden. Die Zahlen sprechen für sich: P&G generierte im Geschäftsjahr 06/07 weltweit einen Umsatz von 76,5 Mrd. US$. Trotz des beständigen Erfolges bleiben die Zielsetzungen dennoch immer sehr ehrgeizig, wenn nicht sogar „unmöglich zu erreichen“. Doch eines ist für den Geschäftsführer klar: „Wer sagt ich kann das nicht, setzt sich nur selbst Grenzen“ und deshalb sei das Mind Setting das Um und Auf. Neben diesem spielt auch das Kundenverständnis eine große Rolle bei P&G – schließlich könne man nur erfolgreich agieren wenn man weiß, was man dem Kunden verkaufen will.
Als zwei weitere zentrale Punkte wurden das Mitarbeiterengagement und das Well-Being der Mitarbeiter angesehen: Die Tatsache, dass jeder weiß, was von ihm erwartet wird und jeder tut, was er am besten kann, wären der Grundstein für ein erfolgreiches Operieren am hart umkämpften Konsumgütermarkt, an dem P&G durch „herausragende Qualität“ punkten will.

Das Unternehmen wird oft mit sehr bekannten Marken in Verbindung gebracht: Pampers Bounty, Charmin, Duracell oder Pringles sind nur einige wenige davon. Der weltweite Vertrieb ermöglicht es, auch eine internationale Karriere bei P&G zu machen. Weiters setzt das Unternehmen auf Training on the job und Job Rotation. Wie Marcella Fend, erst seit zehn Monaten bei P&G, bestätigte, sind die Aufgabenbereiche sehr abwechslungsreich und vielfältig. Außerdem wird man von Anfang an mit einer Umsatzverantwortung betraut, die „sehr anspornt und motiviert“.

Das Credo dieses sehr spannenden Abendes war eindeutig: Nur wer sich am Arbeitsplatz wohl fühlt ist auch bereit, Überdurchschnittliches zu leisten und kann die „peaks“, die gelegentlich auftreten können, „locker überstehen“.