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06.Dezember 2007 - 19:00

Weber Maxl & Partner


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Der Uni Management Club freute sich, Weber Maxl & Partner als zweite Kanzlei in diesem Jahr zu einem Jobtalk begrüßen zu dürfen.

Dr. Daniele Witt-Dörring, Dr. Stefan Weber und Mag. Ewald Oberhammer gaben den Studenten im Rahmen dieses Jobtalks sehr viel Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen und Tipps für die künftige juristische Laufbahn.

Sehr wichtig sei es, als Kanzlei seinen Klienten äußerste Diskretion zu bieten. Besonders im M&A Bereich wollen die Klienten ihre Transaktionen im Stillen abwickeln und sind nicht daran interessiert detaillierte Berichte in den Zeitungen vorzufinden. Es ist Aufgabe eines Anwalts seinen Klienten beim „Strahlen“, wie es Dr. Weber bezeichnete, zu unterstützen. Da der juristische Dienstleistungsmarkt nicht so einfach mechanisch zu bearbeiten ist, wie die industriellen Märkte, nimmt das „Corporate Housekeeping“ immer stärker zu. Ganz nach dem Motto, „Verschmähe das Kleine nicht, denn es könnte etwas Großes daraus werden“, ist es sehr wichtig seine Klienten auch im Alltag juristisch zu begleiten. Denn aus einer kurzen und schnell beantworteten Frage kann bereits ein paar Monate später eine große Transaktion werden.

„Luck favours to a prepared mind!“

Ein Satz, den Dr. Weber jedem Studenten mit auf den Weg geben möchte. Aus seiner eigenen Karriere wird schnell ersichtlich, dass es meist vom Zufall abhängt, wohin einen die berufliche Laufbahn führt. „Planen Sie nicht zuviel. Nehmen Sie an, was sie kriegen können, aber achten Sie darauf, dass es etwas Gutes ist!“, so Dr. Weber. Aus der Arbeit, welcher man gerade nachgeht, ergibt sich oft der Zugang zu anderen Gebieten und letztendlich bildet sich ein konzentrischer Kreis um ein Spezialgebiet, in dem man wirklich stark sein sollte.

Anwalt sein bedeutet

„Entscheiden können“
Von Konzipienten wird bei Weber Maxl & Partner verlangt, schnelle Lösungen finden zu können. Denn auch wenn diese Lösungen manchmal falsch sein sollten, können sie im Nachhinein immer noch korrigiert werden und der Eindruck bei den Klienten ist besser, als wenn ihnen im ersten Moment keine Lösung geboten wird.
„Merkfähigkeit besitzen“
Man muss als guter Anwalt auch noch drei Tage nach einer Besprechung wissen, welcher Teilnehmer, was, in welchem Zusammenhang gesagt hat.
„Softskills“
Man sollte seinen Beruf gerne ausüben und immer bereit sein noch mal 10% mehr zu geben.
„Dolmetscher sein“
Als guter Jurist fungiert man im heutigen Berufsleben als Schnittstelle zwischen Recht, Wirtschaft und Politik. Man muss fähig sein, alle drei Komponenten zu berücksichtigen und z.B. dem Vorstandsdirektor eine komplizierte juristische Materie in einfachen Worten innerhalb von fünf Minuten erklären können.

Alles in Allem kann man im Voraus nicht sagen, ob ein guter Student bzw. ein guter Konzipient später auch ein guter Anwalt werden wird. Das stellt sich erst im Laufe der Zeit heraus. Was wir jedoch von dem Jobtalk mit Weber Maxl & Partner mitnehmen können ist, dass das Leben nicht bis in das kleinste Detail planbar ist und man jede Chance nutzen sollte, um mit ihr zu wachsen.